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Heute 27 / Gestern 52 / Woche 27 / Monat 1304 / : 108214

JEDER TAG IST EINE TROPHÄE
01.10. bis 23.10.2022
Andrea Freiberg

 

 

Eröffnung: Freitag, 30.09.2022 um 19 Uhr

 

Finissage: Sonntag, 23.10.2022, 16-20 Uhr

 

 


© Andrea Freiberg                         Andrea Freiberg / metamorfosi / 2020 / Öl auf Leinwand / 100 x 150 cm

 

 

Andrea Freiberg übersetzt die sichtbare Realität malerisch-installativ in poetisch-surreale Bühnenbilder. In der Beziehung zwischen der Malerei, den Objekten und dem Raum findet sie Möglichkeiten, die Realität zu rekonstruieren und gleichzeitig zu hinterfragen.

KEINE GRENZE
Transformationen des Malerischen
18.09. bis 25.09.2022
Berthold Bock / Peter Truschner

 

 

Eröffnung: Samstag, 17.09.2022 um 18 Uhr

 

Finissage: Sonntag, 25.09.2022 um 16 Uhr

 

 

 

Abbildung oben: Berthold Bock, „Eis“, 2021, 120 x 140 cm, Öl auf Leinwand
Abbildung unten: Peter Truschner, „Gorgon“, 2022, 80 x 120 cm, Foto auf Alu Dibond

 

 

Die Ausstellung „Keine Grenze“ verhandelt das Fluide des Malerischen zwischen Fotografie und Malerei.

TAG NACHT UND
03.09. bis 11.09.2022
Gabriele Nagel

 

 

Eröffnung: Freitag, 02.09.2022 ab 17 Uhr

 

Finissage: Sonntag, 11.09.2022, 12-16 Uhr

 

 

Die Ausstellung ist immer von aussen einsehbar.
Öffnungszeiten: Sa 14-18 Uhr / So 12-16 Uhr
& nach Vereinbarung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 


© Gabriele Nagel

 

 

Die Fotografieausstellung mit Stillleben aus dem Kosmos der Serien Ephemeriden II-IV (2012-2022) gewährt nahsichtige Blicke auf nicht lebende, aber keineswegs leblose Gegenstände.
Gabriele Nagel erschliesst mit ihren Bildwelten Bewusstseinsräume, die eine Reflexion über unsere Existenz eröffnen.

 

Eine Veranstaltungsreihe mit (Neu-)Produktionen von Berliner Künstler*innen an sieben Abenden

 

 

looming falls eve(s)
Ein Webwerk

 

Samstag, 13.08.2022 um 20.30 Uhr

 

von Ilya Noé in Zusammenarbeit mit Onome Ekeh und Pamela Slass

 

 


© Oliver Staadt

 

 

On August 13, 2022 it will be 676 days since my mom's death and 675 that she hasn't had a funeral. It will also be 30 months to the day since I fell seriously ill and out of sight, the 501 year anniversary of the fall of Tenochtitlán, 530 years 13 days since the deadline set for Jews to leave Castile and Aragon or die, and the day I will make a first go at sharing my hauntings since I broke the promise that I would never, ever build a family tree, take a DNA test or become my mother. An attempt which is slowly taking the form of a ghost(s) story(ing) / a collection of text(ile)s / a bracketed ritual of repair / an act of despair / an atheist prayer / an erratic studio visit / an intro to weaving / the end (or beginning) of a belated shiva / a (fill in the blank)... Definitely not a body of work. More like a hand. Or two.

 

“…[woolgathering “falls” and “the fallen”,
warp and wefting them with spit, scars, and old tales;
shuttling a body of sticks and yarn tangles;
is a rise what’ll come down;

a crack at repair?

 

climbing my tree to get grounded

(re)bodying myself of/with my dead

an oration turned rebozo slash tallit

tugging at the threads of the grain...

 

a first pass at (re)dressing the wound(ed),
the ravished,
the banished,
the vanished from view,
while (un)tangling the maps and the pathways
of one wandering Amerind slash wondering Jew…]…”

 


Konzept, Text, Darstellung, Regie: Ilya Noé
Szenografische Mitarbeit und konzeptionelle Begleitung: Pamela Slass
Dramaturgische Mitarbeit: Onome Ekeh

Gestalten: Mei Bao und Maria Elena Mela Seidenari

 

(in englischer Sprache)

 

 

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei.

 

Eine Veranstaltungsreihe mit (Neu-)Produktionen von Berliner Künstler*innen an sieben Abenden

 

 

Anatomie IV

Ein Wasserspiel

 

Samstag, 06.08.2022 um 20.30 Uhr

 

von Penelope Wehrli in Zusammenarbeit mit Joa Glasstetter,

Lina Gómez, Mariana Romagnani

 

 

© Roger Dean

 

 

Von der Fiktion zum tanzenden Körper zum Nebelwesen.

 

Wir hören Geschichten imaginierter Menschenarten, den Homo Sapiens X.

Die Tänzerin nimmt deren anatomische Andersart als Feld und sucht mit ihrem Körper nach den Verschiebungen zwischen sich und ihnen.

Ihre Bewegungen zeichnen wir mit Sensoren auf und übertragen die Daten auf ein technisches Objekt, auf dem sie als tanzender Sprühnebel sichtbar werden.

Eins setzt sich im Andern fort. Verwandlung in Bewegung. Der Wind spielt mit.

 

Erste Ergebnisse von zwei praktischen Recherchen führen wir versuchsweise zusammen.

 

Penelope Wehrli          - Konzept, Geschichten, Seismo-Spiel
Lina Gómez                  - Choreografie
Mariana Romagnani   - Co-Choreografie, Tanz
Rickie Edens                - Stimme
Joa Glasstetter             - Mediensteuerung, Seismo-Korpus

Emma Juliard               - Licht

 

 

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei.

 

 

Recherchen gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

 

 

Eine Veranstaltungsreihe mit (Neu-)Produktionen von Berliner Künstler*innen an sieben Abenden

 

 

Gefahr im Anzug
Ein Live-Hörstück

 

Samstag, 30.07.2022 um 20.30 Uhr

 

von Peter Stamer mit Astrid Endruweit

 

 


© Peter Stamer

 

 

Die Beschleunigung nimmt durch die Schwerkraft zunächst zu, bevor sie gegen Null abfällt. Daten über den anliegenden Auftrieb oder die Windverhältnisse fehlen jedoch, so dass wir seine Geschwindigkeit nicht zuverlässig vorhersagen können. Das einzig Verlässliche, das wir über den Mann wissen, ist, dass er vor einer Sekunde aus seinem Fenster gefallen ist.


In seinem neuen Hörstück versetzt sich Peter Stamer in den Kopf eines Mannes, der sich in jeder Hinsicht im freien Fall befindet ...

 

Text, Regie und Musik: Peter Stamer
Es spielen und sprechen: Astrid Endruweit und Peter Stamer
Dauer: ca. 60 Minuten

 

 

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei.

 

Eine Veranstaltungsreihe mit (Neu-)Produktionen von Berliner Künstler*innen an sieben Abenden

 

 

Winding from Before Backward Round
Videoinstallation

 

Donnerstag, 28.07.2022 um 20.30 Uhr

 

von Frauke Havemann & Eric Schefter / ON AIR

 

 


© ON AIR

 

 

In ihrer Videoinstallation zerlegen Frauke Havemann und Eric Schefter ein unveröffentlichtes  Filmprojekt auf die vier Innenwände des Pavillons. Die Arbeit ist durch die Texte der Biologin Catherine Adamidi inspiriert, die auf radikal subjektive Weise den Umgang mit ihrer Krebsdiagnose beschreibt. In der fragmentarischen Aneinanderreihung von medizinischen Fakten und Bruchstücken von Adamidis eigener Geschichte wird das Wissenschaftliche poetisch, und das Persönliche kann über sich selbst hinauswachsen.
 
Konzept & Regie: Frauke Havemann
Kamera & Schnitt: Eric Schefter
Text: Catherine Adamidi, basierend auf ihrer Geschichte ‚The Waddington Effect‘
Musik: Boris Hauf
Voice-Over: Neal Wach
Mit (im Video): Iris Boss, Jack Rath, Annette Klar, Michael Blau, Martin Lehmann, Edda-Marie Pieper, Aabshaar Wakhloo, Doreen Wellnitz

 

(in englischer Sprache)

 

 

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei.

 

 

Die Videoinstallation >

Eine Veranstaltungsreihe mit (Neu-)Produktionen von Berliner Künstler*innen an sieben Abenden

 

 

Soft Stone
Eine choreografische Installation

 

Samstag, 23.07.2022 um 20.30 Uhr

 

von und mit Julia Keren Turbahn und Simone Gisela Weber

 

 


© Sebastian Wolf

 

 

Ursprünglich für die Arbeit Hypothetic Bodies (2021) entwickelt, findet das darin verwendete choreographische und filmische Material im Pavillon des Milchhofs eine neue Form. Soft Stone erforscht Körper, Sound und Materialitäten, die in einem Vakuum zwischen Aktion und Stillstand zusammentreffen. In diesem extremen Zustand entwickeln diese Körper einen eigenen, verzerrten Rhythmus, ein Miteinander und eine Zeitlichkeit, die immer eine Form von Potentialität beinhaltet.


Konzept, Choreographie, Performance, Installation: Julia Keren Turbahn, Simone Gisela Weber
Sound: Nikola Pieper
Live Sound und technische Unterstützung: Ernesto Cárcamo Cavazos
Video Edit, Installation: Simone Gisela Weber
Künstlerische Unterstützung Installation, Raum: Hanna Kritten Tangsoo
Künstlerische Unterstützung Installation, Video: Svenja Simone Schulte

 

 

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei.

 

Eine Veranstaltungsreihe mit (Neu-)Produktionen von Berliner Künstler*innen an sieben Abenden

 

 

Luke und Alina und alle 21 Jahre

Visionen hinter Glas

 

Donnerstag, 21.07.2022 um 20.30 Uhr


von und mit Florian Brossmann, So Fukushima,

Thomas Martius, Petra Steuber

 

 


© Thomas Martius

 

 

2021 haben wir mit einer großen Geschichte einen Live Act im Kino gemacht und dafür im Pavillon trainiert: „1884 wird ein Wal geboren und der Grundstein gelegt für das Berliner Reichstagsgebäude. Die Welt verändert sich rasant. IT-Nerd Angelica aus den USA und Tierschützer Viktor aus Russland begegnen sich 1988 in der DDR. Immer wieder treffen sie aufeinander, bis hinein in ihre Unterwasserstadt im Jahre 2055. Lebt da der Wal noch?“ Und was bleibt uns 2022 davon übrig, wenn die Schauspieler*innen fehlen und der kalte Krieg wieder heiß geworden ist?

 

Konzept, Text, Video, Sounds, Performance: Thomas Martius
Text, Performance: Petra Steuber
Musik, Live-Musik: So Fukushima
Technische Leitung, 3D-Modelle: Florian Brossmann
Auf Video und als Stimmen: Tania Feurich, Manuel Sánchez Fraguas, Sascia Haj,

Jannika Hinz, René Ritterbusch, Ariane Sept, Morin Smolé

 

Dauer: max. 90 Minuten

 

 

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei.

 

 

Visionen hinter Glas >

Eine Veranstaltungsreihe mit (Neu-)Produktionen von Berliner Künstler*innen an sieben Abenden

 


Du kannst nicht reingucken / Du kannst nicht rausgucken

Eine Mixed-Reality-Installation von doublelucky productions

 

Samstag, 16.07.2022 um 20.30 Uhr

 

von und mit Phillip Hohenwarter, Chris Kondek,

Christiane Kühl, Mareike Trillhaas (Musik)

 

 

© doublelucky productions

 

 

Du bist zurückgekommen. Alles ist da, direkt vor dir, in diesem Gebäude, aber es entzieht sich. Du trittst einen Schritt zurück, in eine unfertige Landschaft, ein virtuelles Dickicht mannigfaltiger, realer und erträumter Objekte, digitaler Bäume, Doppelgänger, Stimmen, über dir Himmel, aber du kannst es nicht erfassen.

 

„Du kannst nicht reingucken / Du kannst nicht rausgucken“ stellt den Pavillon ins Zentrum einer hybriden Umgebung, die kein Innen und Außen mehr kennt, in der alle Orte und Dinge Geheimnisse tragen.

 

 

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei.

 

Unter dem Pflaster

 

Eine Veranstaltungsreihe mit (Neu-)Produktionen von Berliner Künstler*innen an sieben Abenden

 

zwischen dem 16. Juli und 13. August 2022
 

Auch in diesem Sommer laden Frauke Havemann und Peter Stamer Kunstschaffende unterschiedlicher Disziplinen und Generationen ein, um für die besondere Architektur des Pavillon am Milchhof neue künstlerische Arbeiten zu entwickeln. Die Berliner Künstler*innen zeigen zwischen dem 16. Juli und 13. August 2022 sieben (Neu-)Produktionen und Uraufführungen, die das Motto der Reihe "Unter dem Pflaster" als Ausgangspunkt ihrer multidisziplinären Arbeiten nehmen.

 

Beginn immer: 20.30 Uhr
Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei.

 

Instagram „Unter dem Pflaster“

Wir freuen uns auf Euer Kommen

Frauke Havemann & Peter Stamer

 

 

DUA: Zum Konvolut F119
02.07. bis 10.07.2022
Patrizia Bach
und Regina Dürig

 

 

Eröffnung: Freitag, 01.07.2022, ab 19.00 Uhr

                                                         ab 19.30 Uhr Präsentation und Lesung

 

Finissage: Sonntag, 10.07.2022, ab 16.00 Uhr

 

 

Die Besichtigung der Ausstellung ist möglich:

am Mittwoch, 06.07., Donnerstag, 07.07. und am Freitag, 08.07. jeweils von 18 bis 20 Uhr

sowie auf Anfrage: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 


© TOMIKO-Archiv: F119_001

 

 

DUA sind die Künstlerin Patrizia Bach und die Schriftstellerin Regina Dürig. DUA ist eine Freundschaft und ein andauernder, künstlerischer Dialog zwischen Text und Zeichnung.

ECHOS
10.06. bis 26.06.2022
Anca Munteanu Rimnic
/ Chloё Saї Breil-Dupont /

Gregor Hildebrandt / Miguel Rothschild / Núria Fuster /

Simon Hehemann / Stephan Hüsch / Ulrike Buhl /

Wiebke Maria Wachmann
kuratiert von Wiebke Maria Wachmann

 

 

Eröffnung: Donnerstag, 09.06.2022 von 19 bis 22 Uhr

 

Finissage: Sonntag, 26.06.2022 von 16 bis 19 Uhr

 

 


© Miguel Rothschild

 

 

Die Ausstellung ECHOS vereint Werke, die sich mit Spiegelungen und Schein, Dopplung, (Selbst-)reflexion und dem Nachhall aus Vergangenem auseinandersetzen.

 

Die Thematik spiegelt sich zudem in der Präsentation wieder.
So werden Arbeiten unterschiedlicher Künstler, gleich welcher Technik quasi zusammengehörend gezeigt, so dass zusätzliche und unverhoffte Aspekte und Assoziationsräume eröffnet werden.

 

 

High Bunga Low

26.05. bis 06.06.2022

Menno Aden / Yasmin Alt / Anke Becker / James Bockelman /

DAG / Nadine Fecht / Berta Fischer / Richard Green /

Hanna Hennenkemper / Andreas Hildebrandt / Barbara Hindahl /

Veronike Hinsberg / Hola i chau / Monika Jarecka / Florian Japp /

Kanta Kimura / Alexander Klenz / Fee Kleiss / Zora Kreuzer /

Christl Mudrak / Ulrike Mundt / Martin Remus /

Elisabeth Rosenthal / Georg Sadowicz / Carlos Silva /

Keren Shalev / Meik Stamer / Antje Taubert / Erica Welling

kuratiert von Alexander Klenz, Carlos Silva, DAG

 

 

Eröffnung: Mittwoch, 25.05.2022 ab 19 Uhr

 

 

Die Ausstellung ist rund um die Uhr einsehbar
und kann nach Absprache mit Alexander Klenz (+49 177 740 10 80)
individuell besucht werden.

 

 

Wie in den letzten Jahren feiert die dritte und abschließende Ausstellung von Focus On Abstraction 2022 die Vielfältigkeit von abstrakter Kunst in ihrer ganzen Bandbreite von klassisch modernistisch bis Grafikdesign.

 

>>>

 

As in previous years the final exhibition of Focus On Abstraction 2022 will concentrate on a non-figurative abstraction and the rich tradition of abstract painting with associations to design.

 

 

Die Ausstellung >

 

 

Recent paintings

14.05. bis 22.05.2022

Ab van Hanegem

 

 

Eröffnung: Freitag, 13.05.2022 ab 19 Uhr

 

 

In der zweiten Ausstellung im Rahmen von “Focus On Abstraction 2022” zeigt Ab van Hanegem seine neuesten Arbeiten.

 

Van Hanegem about himself:
I’ve always been fascinated by the illusion of space on a flat surface. In my first work I researched the mathematical perspective as it was developed in the Early Renaissance. The central perspective starts from a static point of view; this may look credible but does not reflect how we actually look – with a wandering eye scanning the visible world.

 

 

Barnacles

30.04. bis 08.05.2022

George Barber / John Hodany / Jennifer Jordan / Jens Nippert

 

 

Eröffnung: Freitag, 29.04.2022 ab 19 Uhr

 

 

Zum Glück haben Menschen durch ihr absolutes An-den-Raum-Gewöhntsein ein dickes Fell gegenüber plastisch-räumlichen Valeurs. Meistens prüfen wir Formen nur auf ihre Bewohnbarkeit hin. Mit Formen, Volumen, Plastiken jemanden verrückt machen: Versucht man ja dauernd, passiert aber selten. Es sei denn, man wird gemein und produziert reale Abgründe.


Was kann eine abstrakte Form leisten, was kann sie mit dir machen, wenn du ihre Wirkung zulässt, ohne Beimischung von Zweck? Barnacles fragt, unabhängig von der jeweiligen Dosierung, nach der Leistungsfähigkeit von Formen.

Focus On Abstraction 2022

29.04. bis 06.06.2022

 

 


© Carlos Silva

 

(UN)SICHTBAR
09.04. bis 24.04.2022
Künstlerinnen* Rebecca Agnes, Yvonne Andreini,

Ilaria Biotti, Maruska Mazza, Stefania Migliorati

kuratiert von Eleonora Farina

 

 

Eröffnung: Freitag, 08.04.2022 um 18 Uhr

 

Finissage: Sonntag, 24.04.2022 um 16.30 Uhr

 

 


 

© Rebecca Agnes

 

 

Sind wir sicher, dass das Unsichtbare nicht gesehen werden kann? Dass das, was in den Zwischenräumen der Realität verborgen ist, für unsere emotionale Intelligenz und unser empfindendes Bewusstsein nicht wahrnehmbar ist? Gerade in diesen Zwischenräumen des Sehens ist das Kunstwerk sowohl verborgen, als auch enthüllt.

NIE IST NICHTS
Phantasmen und Realismen aus der Landschaft
26.03. bis 03.04.2022
Heike Hannemann Klein und Mirka Pawlik

 

 

Eröffnung:  Freitag, 25.03.2022 um 19 Uhr

 

 


© Heike Hannemann Klein und Mirka Pawlik

 

 

Im Umland - Unsichtbar und nur Wenigen bekannt sind die sich im Boden befindenden, schwermetallbelasteten Mülldeponien aus dem 19. Jahrhundert – Haus- und Industriemüll, der aus Berlin stammte. Wälder aus Monokulturen wurden in der Vergangenheit darauf gepflanzt. Belastet ist der Boden und dessen Grundwasser auch durch jahrzehntelange Überdüngung in der Landwirtschaft.


Was also sind Natur und Landschaft für uns heute, und welchen Wert haben sie in der sich verändernden Gesellschaft?

Zoo
Klanginstallation
07.03. bis 20.03.2022
Daniela Fromberg und Stefan Roigk

 

 

Eröffnung: Sonntag, 06.03.2022 ab 15 Uhr

 

 


© Daniela Fromberg und Stefan Roigk

 

 

Wuchern und Durchdringen sind die Themen der Ausstellung “Zoo”: Der Pavillon am Milchhof wird zu einem Biotop, belebt von zwei installativen Strukturen, die ineinander wachsen, sich verschränken und durch eine Geräuschebene miteinander verbinden. Dabei bedienen sich Fromberg und Roigk reduzierter, skulpturaler und akustischer Elemente, die in variierender Repetition den Raum überwuchern, sich punktuell verdichten, durchdringen und aufeinander reagieren.

PHOTOTABLEAUX

18.02. bis 27.02.2022

Jürgen Baumann

 

 

Eröffnung: Donnerstag, 17.02.2022 um 19 Uhr

 

Wir freuen uns, euch mit Abstand und frischer Luft auf dem Hofgelände des Milchhof e.V.

zu begrüßen gemäß den jeweils gültigen Bestimmungen.

 

 

© Jürgen Baumann

 

 

Wirklichkeit - Wirklichkeits-Konstruktion und Dekonstruktion


Jürgen Baumann zeigt mit seinen künstlerischen Fotoarbeiten einen ungewöhnlichen und äußerst kreativen Umgang mit fotografischem Material.
Dabei gelingt ihm eine Form der Darstellung von Wirklichkeit, die an die Diskurse von radikalem Konstruktivismus (Wirklichkeit ist nicht loslösbar vom Betrachter zu denken, dieser bringt durch den Akt der Beobachtung Wirklichkeit erst hervor), Systemtheorien (Systeme, Synergien, Chaos und Ordnung) und auch Dekonstruktivismus (Derrida) erinnern.

Im Rahmen des artspring Lichtkunstfestivals:

 

 

CANDELA

Wo Licht ist, ist auch Schatten
28.01. bis 13.02.2022
Frauke Bergmann, Marta Djourina, Wolfgang Gross, Claire Laude, Boohri Park, Maxi Pfeil, Andrea van Reimersdahl

 

 

Eröffnung: Donnerstag, 27.01.2022 um 19 Uhr

 

 

Wir freuen uns, euch mit Abstand und frischer Luft auf dem Hofgelände des Milchhof e.V. zu begrüßen gemäß den jeweils gültigen Bestimmungen.

 

 

 

© Carlos Silva

 

 

Wo Licht ist, ist auch Schatten: Andrea van Reimersdahl zeigt ihre Arbeit „Shadow-Painting“, in der qua Beleuchtung aus überlagerten Schatten malerische Effekte entstehen, Auch Frauke Bergmann arbeitet mit Transparenzen, allerdings auf erzählerische Weise: Ihr fotografischer Blick fällt durch eine Baufolie auf die das Haus verändernden Bauarbeiter. Marta Djourina untersucht in ihrer künstlerischen Arbeit mit fotografischen Experimenten die Ursache und Wirkung verschiedener Lichterscheinungen auf fotosensitivem Papier. Dem literarischen Licht im Türspalt ist Boohri Park mit der Kamera auf der Spur und fängt den minimalistischen Dialog zweier Zimmertüren ein. Maxi Pfeil hält in Cyanotype-Fotogrammen zwischenmenschliche Begegnungen fest. Natürlich ist die Fotografie selbst das Medium, das aus Licht besteht – Claire Laude fotografiert nicht die Bäume selbst, sondern bildet in einer Langzeitbelichtung ihre Bewegung und ihre Reaktion auf Wind und Wetter ab. Wolfgang Gross lässt den Mond erschütternd schnurgerade durch’s Bild ziehen und Josina von der Linden hat sich für ihre Beobachtung auf Fotopapier in den Innenraum zurückgezogen und fängt das wandernde Licht auf einer Gardine ein. Und so endet das diesjährige Leuchten im Februar, wenn es langsam wieder heller wird.

 

 

Die Installation >

 

Im Rahmen des artspring Lichtkunstfestivals:

 

 

LUX

Licht und Raum
07.01. bis 23.01.2022
Sandra E. Blatterer, Janne Höltermann, Yuyu Hollmann,

Itzik Illuz, Judith Kuhlmann, Katrin Reutter, Josina von der Linden

 

 

Eröffnung: Donnerstag, 06.01.2022 um 19 Uhr

 

 

Wir freuen uns, euch mit Abstand und frischer Luft auf dem Hofgelände des Milchhof e.V. zu begrüßen gemäß den jeweils gültigen Bestimmungen.

 

 

© Carlos Silva

 

 

Katrin Reutter streut per LED Licht in geometrische Körper ein und lässt es von transparentem Material einfangen - es entstehen Räume, die sich wandeln und farbige Rhythmen. Janne Höltermann erinnert daran, dass Licht auch als Steuerungswerkzeug für computergesteuerte Maschinen verwendet wird, die menschliche Arbeit ersetzen und thematisiert Amazon-Packroboter in ihrer Arbeit. Auch Yuyu Hollmann stellt die Frage nach der Technik und dem Unsichtbaren: sind doch die leuchtenden Displays medizinischer Geräte ein Widerschein des im Inneren Verborgenen, sich ändernd, wenn wir uns verändern, übersetzt in Skulptur. Sandra E. Blatterers Arbeit oszilliert zwischen Display und Landschaft - welches von beiden Gegenstand der Projektion ist, bleibt im übertragenen Sinne offen. Josina von der Linden hat sich für ihre Beobachtung auf Fotopapier in den Innenraum zurückgezogen und fängt das wandernde Licht auf einer Gardine ein.

 

 

Die Installation >