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artothek berlin – Dialoge 2023

Workshop – Ergebnisse im Pavillon am Milchhof:

Folgen des Kolonialismus

in der gegenwärtigen Kunstpräsentation
18.05. bis 21.05.2023

 

 

Eröffnung:  Mittwoch, 17.05.2023 um 19 Uhr

 

 


© Niklas Marc Heinecke                                                                                                 Performance Tuli-Mekondjo

 

 

Die Ausstellung »Folgen des Kolonialismus in der gegenwärtigen Kunstpräsentation« versammelt Arbeiten der teilnehmenden Künstler:innen und Ergebnisse aus dem Workshop, der im Oktober 2022 mit einer Förderung der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Volkshochschule Weißensee durchgeführt wurde.

Eine Videodokumentation zum Workshop der artothek berlin und weitere Informationen finden sich im Magazin auf: www.artothek.berlin. Beteiligte Künstler:innen: Sujatro Ghosh, Marc Gröszer, Tuli-Mekondjo, Anne-Britt Rage, Maja Spasova, Beate Spitzmüller, Susanne Gupta.

 

Pavillon am Milchhof:

Beate Spitzmüller: Botanische Gärten und Kolonialismus

Sujatro Ghosh: The Cow Mask Project / "Do women need to be cows in order to feel safe in this country? (Hindunationalismus und Kolonialismus)

Maja Spasova: Sklaverei und Kolonialismus

Susanne Gupta: Uplifting Art - Philomena Tirkey / Klassifikation und Kolonialismus

 

Programmpunkte:

 

36h Sit-out mit Marc Gröszer HideoutTV sitzt etwas aus – vom 19.05. | 12:00 Uhr bis 20.05.23 | 23:00 Uhr im Gestrüpp hinter dem Pavillon am Milchhof. Ist die Kunst dekolonisierbar? War die Leipziger Lumumba-Büste von Rudolf Oelzner besser als die von Jenny Mucchi-Wiegmann? Wer war/ist nochmal dieser Joseph, wann fällt der eurozentristische Blick auf sich selbst zurück und was hat das alles mit der Documenta zu tun? Dies und mehr soll verhandelt werden, bei Kaffee, Kuchen, Brause … Wer nicht das Wort ergreifen will: recherchiert in der Leseecke oder greift zu Zeichenzeug und Modellierton. Alle sind eingeladen!

 

Performance „Ousie Martha“ mit Tuli-Mekondjo, die derzeit als Stipendiatin des DAAD in Berlin ist. Anhand von fotografischem Archivmaterial beschäftigt sich die namibische Künstlerin aus Windhoek mit der Wiederherstellung, Aneignung und Würdigung historischer Subjektivitäten. Termin: Samstag, 20.05.23 | 19:00 Uhr im Pavillon am Milchhof

 

‘’Ousie Martha ‘’ is a performative reflection on images and sound archives found in the Basler Afrika Bibliographien and from the MARKK Museum Archives. With this performance the artist honours and channels the spirits of Namibian women who labored as domestic workers during the colonial and apartheid eras. Drawing on histories of change, loss and submission - particularly when it comes to women - Mekondjo stitches between past and present. She pays homage to her forebears, fertility and continuity, whilst commenting on gendered struggle, intergenerational trauma, and displacement. In many recent works, the artist positions herself in dialogue with her ancestors, directly acknowledging their pain, whilst referencing multiple African folklore traditions. Spirituality is an increasingly important element in her work and Mekondjo extends her textured media into performance.

 

Videofilm: »South Africa: paradigm cataclysm«. Die Performance von Anne-Britt Rage liegt an dem Schnittpunkt zwischen Critical Whiteness Theorie, persönlicher Erzählung und akademischer Analyse mit Schwerpunkt auf Kolonialismus und zeitgenössischer, südafrikanischer Geschichte. Termin: Sonntag, 21.05.23 | 11:00 Uhr

 

Ein Interview mit Prof. Susanne Leeb / „Die Kunst der Anderen“

ab 17.05. im Magazin der artothek berlin

 

 

Die artothek berlin wird gefördert durch: