This Browser is not good enough to show HTML5 canvas. Switch to a better browser (Chrome, Firefox, IE9, Safari etc) to view the contect of this module properly

Heute 52 / Gestern 39 / Woche 212 / Monat 1533 / : 74884

Das stille Leben | minimal baroque
09.03. bis 21.03.2021
Tom Früchtl, Stefanie von Schroeter, Elisabeth Sonneck

 

 

Eröffnung: Montag, 08.03.2021 ab 18 Uhr

 

 


© Das stille Leben

 

 

Die entschieden analogen Arbeiten von Tom Früchtl, Stefanie von Schroeter und Elisabeth Sonneck beziehen nicht per Darstellung, sondern ganz konkret einfache, teils rotte Dinge ein: in ihrer ungeschönten körperlichen Existenz, vergänglichen Beschaffenheit und ihrem alltäglichen, oftmals übersehenen Dasein. Das stille Leben | minimal baroque spielt sich dazwischen ab, Hierarchien werden flachgelegt.

 

Tom Früchtl

covert Sujets des Alltags wie Bretter, Handtücher, Kartons, auch Wände mit der Malerei derselben. Diese Doppelung setzt Fake und objet trouvé in eins, ist delikate malerische Oberfläche und verschmilzt Realität, Illusion und Imagination in Objekten, die gleichermaßen un/bekannt sind.

 

Stefanie von Schroeter

bearbeitet Gerätschaften, die oft dem familiären Haushalt entstammen, mit destruktiven Methoden - Zerreißen, Brennen, Zertreten - ebenso aber auch in zarten Gesten des Ummantelns und Vernähens. Ihre spontane Malerei verleiht den geschundenen Dingen dabei eine frische, absurde Schönheit.

 

Elisabeth Sonneck

installiert in sensiblen Farbnuancen bemalte Papierbahnen. Vor Ort entstehen mit der Materialspannung des Papiers unfixierte, nahezu kippende Situationen - in temporärer Balance werden der Raum selbst, dazu Fundstücke, Reste und ausrangiertes Zeug zu unentbehrlichen Protagonisten.

 

 

Zur Finissage am Samstag, 20.03.2021 ab 19 Uhr spielt im Pavillon:
Art Critics Orchestra
Micz Flor, Gitarre, Gesang
Andreas Schlaegel, Drums, Gesang
Raimar Stange, Bass