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LICHT_BILD #2
07.10. bis 22.10.2017
Andreas Schmid
(Lichtkunst) und

Elisabeth Sonneck (Farb-Installation)

 

 

Vernissage:   Freitag, 06.10.2017 um 18 Uhr

 

 


© Elisabeth Sonneck, Andreas Schmid

 

 

Die Gemeinschaftsarbeiten von Andreas Schmid und Elisabeth Sonneck untersuchen Verschränkungen zwischen Licht und Farbe im Raum. Die spezifische Bezugnahme auf den jeweiligen Ort ist im Werk beider Künstler zentral.

 

Der gegebene Raum wird einschließlich den Spuren und der Geschichte seiner Nutzungen als Individualität aufgefasst, aus der heraus sich die künstlerische Arbeit erst entwickelt. Licht_Bild entwirft einen skulptural-installativen Farbraum, der mit dem architektonischen Raum verschmilzt und ihn zugleich transformiert.


Schmid und Sonneck entwickeln minimalistische, temporäre Kombinationen von Lichtkunst und Malerei. In der Fortsetzung ihres Projektes in der Guardini Galerie (Berlin 2013) bedingen Leuchtstoffröhren und Papierformationen einander: beide positionieren sich gegenseitig in einem fragil ausbalancierten Gleichgewicht durch physische Handlungen wie Anlehnen, Stellen, Legen, ohne externe Befestigungen.


Licht_Bild vereint skulpturale Präsenz mit der Ungreifbarkeit und Wandelbarkeit farbiger Erscheinungen und bewirkt eine Enteignung, zugleich Symbiose beider Elemente: Leuchtstoffröhren zentrieren die Wahrnehmung nicht auf sie selbst und ihre Anordnung im Raum, sondern auf den Farb-Lichtschein, den sie auf die Malerei werfen – Wandmalerei und Rollbilder erscheinen nicht im neutralen Licht des white cube, sondern zeigen ihre Farbspektren in veränderliches Licht getaucht und durch dessen Farbigkeit modifiziert.

 

 

Andreas Schmid

 

Elisabeth Sonneck

 

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