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TRAVELOGUE
27.04. bis 01.05.2017
Heike Gallmeier

 

 

Finissage:    Montag, 01.05.2017 von 16 bis 19 Uhr

 

von außen 24h sichtbar, oder nach Vereinbarung unter 0170 9637397
 

 

 

Vernissage:    Mittwoch, 26.04.2017 um 20 Uhr

 

 


© Heike Gallmeier

 

 

Die Ausstellung Travelogue hat ihren Ausgangspunkt in einer Reise der Künstlerin von Berlin nach Northampton.

 

Heike Gallmeier hat während dieser Reise, in einem zum mobilen Wohnatelier umgebauten Transporter täglich aus gefundenen Materialien temporäre Installationen gebaut. Auf dem Weg durch Deutschland, Holland, Belgien, Frankreich und Großbritannien hat Gallmeier Autobahnen und Hauptstraßen vermieden und ist mehr ihrer Intuition gefolgt als auf der Landkarte die kürzeste Route zu wählen. Auf Landstraßen und in Wohngebieten hat sie Materialien und Gegenstände gesucht und gefunden, die sie in ihrem mobilen Atelier zu temporären Installationen verarbeitet hat. Diese und auch die Fundorte ihrer Materialien hat Heike Gallmeier dokumentiert. Unterwegs hat sie außerdem Motive für ihre Fotoserie Trouvaillen gefunden: Orte und Fragmente, deren Aufbau und Strukturen eine gewisse Nähe zu Gallmeiers Installationen aufweisen.

 

In der Ausstellung Travelogue, die raumspezifisch verändert bereits in der Galerie Sima in Nürnberg zu sehen war, bilden zwei großformatige Plots von temporären Installationen an den Stirnwänden des Pavillons die Blickachse. Zwischen diesen Plots sind bearbeitete Fundstücke, Fotos von Fundorten und Plots aus der Fotoserie Trouvaillen miteinander zu einem dichten Netz von Bezügen gruppiert; Objekte und Fotografien treten durch ihre Oberflächen und abgebildeten Materialien in formale und inhaltliche Beziehung zueinander.

 

Heike Gallmeiers künstlerisches Schaffen ist immer prozesshaft. Sie verarbeitet gefundene Materialien zu skulpturalen Installationen, die dann in ein photographisches Abbild verwandelt werden, dessen jeweiliger Abzug als freistehendes Element im Raum ausgestellt wird, wo er zu einem Detail innerhalb einer größeren skulpturalen Konstellation wird, die potenziell erweitert werden kann.

 

Mehr als nur um die fertigen Arbeiten geht es der Künstlerin darum, einen fortwährenden Prozess zu erzeugen, in dem ihre Arbeiten temporär und offen für neue Zusammenhänge bleiben. Gallmeiers Materialien, Objekte und Bilder befinden sich immer in Bewegung durch verschiedenen Räume, Kontexte und Medien.

 

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