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Klaus Scheckenbach, Manfred Fuchs

26.03. bis 02.04.2017

Zeichnung und Bilder

 

 

Vernissage:    Samstag, 25.03.2017 um 16 Uhr

                           Eröffnungsrede:   Doris Knöfel   M.A.

 

 


© Manfred Fuchs

 

 

Über Natur als mythische Kulisse und reales Faszinosum -

 

Klaus Scheckenbach -
In der Ausstellung möchte ich eine große Zeichnung zeigen, die im Kontext einer Bildgeschichte steht, die ich derzeit zeichne. Die Geschichte spielt in einer eigenartigen Wald- und Naturlandschaft. Sie ist geprägt von großen, breiten, dunklen Stämmen, deren Kronen aus dem Bild herausragen. Sie stehen verlassen in einer leeren, melancholischen Umgebung. In dieser Landschaft stehen die Behausungen und Lebenszeichen der menschlichen und tierischen Bewohner umher. Sie wirken alle irgendwie zu klein. Die Menschen und Tiere sind einerseits in kleinen Szenen gruppiert und haben so Beziehungen zueinander. Anderseits haben sie auch oft zu viel Platz zwischen einander und wirken so verlassen in der Landschaft.
Dabei ist es eigentlich ziemlich voll, denn die selben Personen tauchen wiederholt auf: In der Tradition asiatischer Bildkompositon sind eine ganze Reihe von Situationen auf ein und dem selben Bild dargestellt. Im Zentrum dieser Landschaft ist ein dunkler See oder Tümpel. Er scheint morastig und gefährlich. Zugleich ordnet er die um ihn herum stattfindenden Szenen in einem Kreis an. So ist der See Wasser und Lebensquelle der umliegenden Szenen.

 

Manfred Fuchs -
Wasserflächen sind von uns Menschen als Nutzflächen bislang kaum entdeckt und liegen daher weitgehend ursprünglich neben Industrielandschaften und säumen unsere Kontinente.
Auf Seen und Teichen studiert Manfred Fuchs die Wellenbildungen durch den Wind, die Strudel, die Wellenkreise, die entstehen, wenn man Steine ins Wasser wirft oder Regentropfen fallen. Er untersucht die Vegetation an den Ufern und in den Seen, ihre Strukturen, ihre Farbigkeit, ihre Bewegungen über und unter der Wasseroberfläche. Wie tief man doch in die von übermäßigem Algenwuchs verschonten Seen blicken kann, ist ihm ein Faszinosum. Er fotografiert, fertigt Skizzen und verinnerlicht die gewonnenen Eindrücke.
Und so beginnt der Künstler zu malen, nicht ein Abbild des Gesehenen, sondern er entwickelt einen Bildraum, der sich aus Farbharmonien und Hell-Dunkelflächen aufbaut. In dieses Grundkonzept integriert er ein Spiel aus Linienstrukturen und Formen von Pflanzen und Wassertieren.

 

 

Die Ausstellung

 

© Manfred Fuchs

 

© Manfred Fuchs

 

© Manfred Fuchs

 

© Manfred Fuchs

 

© Manfred Fuchs

 

© Manfred Fuchs

 

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