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Zweiteilige Ausstellung:
Mario Faltin - Maler und Provokateur (1952 – 2005)
15.01. - 08.02.2011 


Erster Teil: ab 14.01.2011 

Zweiter Teil: ab 28.01.2011
 

 

© Anita Back

Thema des Werkes von Mario Faltin war die bildnerische Umsetzung der Figur im Raum, philosophisch begleitet von der Bewahrung des Menschlichen in der Gesellschaft. Er suchte die Wahrheit, wie viele seiner Zeitgenossen, jenseits des eindimensionalen materialistischen Wertesystems der Nachkriegsgesellschaft.
Bewusst lebte er in ständiger Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen, vereinte in seiner Persönlichkeit den Provokateur und Menschenfreund. Mario Faltins Aussagen über die Malerei sind geprägt von der ihm eigenen subjektiven Wahrnehmung von Realität.

 



© Anita Back


© Anita Back
 

Mario Faltin studierte von 1971 bis 1978 bei Prof. Reimer Jochims an der Frankfurter Städelschule Bildende Kunst. Daran schloss er das Studium der Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe Universität an.

„Gemalte Bilder, sind gemalte Lügen.
Kunst behauptet, beansprucht durch bloße Präsenz eine Position.
Das Bild (als solches) ist ein Anachronismus, weil es Seherfahrungen nur scheinbar wieder gibt : Die willkürliche Begrenzung auf einen Ausschnitt, das Vortäuschen von Volumen und Material. Der Vorteil und die Schwäche liegen in der Fokussierung. In meinen aktuellen Bildern versuche ich diesem Aspekt ein Schnippchen zu schlagen. Das Tafelbild als Projektionsfläche medialen Geflirres. Es gibt keine feste Richtung im Bildraum, oben und unten, rechts und links sind zugunsten der Bildebene aufgehoben. Die Figuren überlagern sich auf verschiedenen Ebenen in verschiedener Farbigkeit. Lichtrichtung und Perspektive sind aufgelöst.... Was den Stil betrifft: Ich kann nur die eigene Schau der Dinge wiedergeben. Was ich erarbeite ist streng subjektiv und das ist legitim. Genauso legitim ist es die Richtung zu ändern.
Ich bin kein Vertreter monolithischer Kunst“, Mario Faltin 1999.
Die Ausstellung wird kuratiert von Manfred Fuchs.

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